Zentralalpenweg Tag 11: Mixnitz – Hochanger-Schutzhaus


Im Regen aus dem Murtal

Eckdaten

  • Datum: Mittwoch, 10.06.2026
  • Etappe-Nr. laut Führer: 12
  • Ausgangspunkt: Mixnitz, Bahnhof (449m)
  • Endpunkt: Hochanger-Schutzhaus (1304m)
  • Wegstrecke 17,1km, 1050m Aufstieg, 200m Abstieg
  • Wetter: Bewölkt und trüb mit Regenschauern
  • Wegpunkte: Mixnitz – Mautstatt (1,5km, 0:20h) – Pernegg (4,2km, 1:00h) – Eisenpass (14,5km, 4:00h) – Hochanger (17,1km, 4:45h)
  • Gipfel: Hochanger (1304m)

Endlich Urlaub, und das heißt es geht wieder an den Zentralalpenweg. Leider war das Wetter schon die letzten Wochen nicht optimal, und wurde auch nicht viel besser. Mal davon abgesehen, dass jeder Wetterbericht etwas anderes sagte, noch dazu jeden Tag etwas anderes. Nur damit, dass der Mittwoch nass werden soll, waren sich alle einig.

Das war dann auch so, als ich nach der Anfahrt mit dem Nachtzug über Wien und Bruck an der Mur in Mixnitz aus dem Zug stieg. Der Bahnhof war wie im März bereits immer noch eine Baustelle. Im leichten Regen legte ich den kurzen Weg an der Straße entlang nach Mautstatt zurück, ab wo es dann erst mal bedeckt aber trocken war.

Bahnhofs-Baustelle Mixnitz-Bärenschützklamm. Außer dem schlechten Wetter hat sich hier seit März nicht viel verändert.

Weiter an der Straße entlang folgt Pernegg, und nach unter- bzw. Überquerung von Bahn, Mur und Schnellstraße geht es durch den Ortsteil Zlatten in den Zlattengraben, wo das Murtal zunächst noch sehr sanft ansteigend verlassen wird.

Gelbrote Taglilien an der Straße nach Pernegg
Ja, bin noch auf dem richtigen Weg.

Die Aussicht ist dürftig in dem tief eingeschnittenen Graben, macht aber nix, bei den Wolken sieht man sowieso kaum was. Die immer entlang des Zlattenbachs verlaufende Straße wird schließlich zur Sandstraße und zieht tiefer in den Graben.

Am Ende der Zivilisation angekommen.

Erst ein ganzes Stück, und einen kurzen, kräftigen Regenschauer, später nimmt die Steigung am Ende der öffentlichen Fahrmöglichkeit bei der Griesbrücke zu.

Nun deutlich ansteigend zieht der breite Weg das letzte Stück hinauf zum Eisenpass. Die Aussicht hier ist auch nach wie vor nicht vorhanden.

Angekommen auf dem Eisenpass. Nach rechts geht es weiter.

Aber zumindest der Weg wird jetzt, nachdem ich den Pfad nach rechts zum Hochanger einschlage, etwas interessanter. Als schmaler Steig zieht dieser nun wieder sehr sanft ansteigend durch den Wald, bevor etwa nach halber Strecke wieder Forstwege an der Reihe sind.

Endlich mal normale Wege auf dem letzten Stück zum Hochanger.
Aussicht? Gibt’s heute nicht.

Als es schließlich auf das Ziel zugeht schlägt der Nebel auch noch zu und ich erreiche zuletzt über einen sanften Grashang das Schutzhaus oben auf dem Hochanger mit exakt Null Aussicht.

Das Tagesziel erscheint aus dem Nebel.

Da oben bleibe ich dann heute auch der einzige Gast und entsprechend ist Recht früh Zeit fürs Bett. Den restlichen Abend soll es sowieso nur noch regnen. Und morgen wird ein langer Tag.

Bewertung

Ich habe mir noch etwas neues überlegt, nämlich eine persönliche Bewertung zu jeder Tour. Dabei sollen unterschiedliche Aspekte getrennt voneinander bewertet werden, und nicht eine Gesamtbewertung abgegeben werden, die vielleicht nicht besonders aussagekräftig wäre.

Detailierte Gedanken dazu habe ich hier zusammengefasst.

  • Schwierigkeit 3/10 (Einfach)
  • Ausdauer 5/10 (Durchschnittlich)
  • Ausgesetztheit 2/10 (Wenig ausgesetzt)
  • Orientierung 1/10 (Sehr einfach, auch bei schlechter Sicht)
  • Landschaft ??? (keine Bewertung, Wetter zu schlecht)

Übersichtskarte

GPX-Track zum Download verfügbar in der Übersicht.

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