Voralpenweg 04 Tag 3: Rekawinkel – Laaben


Daten und Fakten

  • Datum: Dienstag, 03.03.2026
  • Startpunkt: Rekawinkel, Bahnhof (362m)
  • Endpunkt: Laaben, Bushaltestelle Hauptplatz (347m)
  • Tiefster Punkt: Laaben (347m)
  • Höchster Punkt: Schöpfl (893m)
  • Erreichte Gipfel: Schöpfl (893m)
  • Strecke und Gehzeiten: Rekawinkel – Hochstraß (7,2km, 1:50h) – Falkensteiner Hütte (11,4km, 3:00h) – Schöpfl (17,4km, 4:50h) – Laaben (22,7km, 6:20h)
  • 22,7km, 800m Aufstieg, 820m Abstieg

Am Höhepunkt (des Wienerwalds)

Das ist schön praktisch, wenn der Weg direkt durch den Bahnhof führt. Einziger Nachteil ist, dass mein Zug am falschen Ende ankommt und ich erst mal durch den Tunnel unter den Gleisen durch muss. Dann geht es aber direkt vom Bahnsteig weg in den Wald und aufwärts.

Raus aus dem Bahnhof, rein in den Wald

Der Weg durch den Wald ist angenehm, aber nicht wirklich spannend. Irgendwann geht es mal über eine Autobahn, dann immer noch aufsteigend am Kaiserbrunnberg vorbei, wo etwas vom Weg entfernt die Dürre Wien entspringt. Anschließend wird der namenlose Gipfel P.611m überschritten und der Jochgrabenberg etwas unterhalb passiert. Hier oben ist es am morgen noch ziemlich neblig und kalt.

In den Höhen hängt noch der Nebel

Beim nun folgenden Abstieg zum Ort Hochstraß auf 577m kommt dann so langsam die Sonne etwas durch. Nach dem Ort wird die doch etwas überraschend auftauchende Autobahn A21 überquert, dieser für kurze Zeit Richtung Süden gefolgt und schließlich zum Hasenriegel aufgestiegen.

Da fühle ich mich wie daheim!
Hochstraß. Noch im Nebel, wenige Minuten später beginnt es aufzureißen.

Der Gipfel wird nicht direkt erreicht, sondern etwas unterhalb südseitig umrundet. Hier stehen einige zum Teil sehr verlassene Häuser, und nach diesen die um diese Jahreszeit noch geschlossene Falkensteiner Hütte auf 610m, auch wenn das Schild an der Hütte etwas anderes behauptet.

Gefährliche und verbotene Bäume…
Falkensteiner Hütte am Hasenriegel

Von der Hütte führt der Weg mit nur wenig Höhenverlust zum großen (aktuell auch geschlossenen) Gasthaus Stegermaier und dem daneben liegenden Golfplatz. Vom Gasthaus geht es nun über Wiesen steiler abwärts zur Straße, welcher bis zum nahen Forsthof gefolgt wird.

Langsam werden die Hügel größer

Über eine schmale Straße wird zu einem Pferdehof aufgestiegen, wo der eigentlich Aufstieg zum Schöpfl beginnt. Die Markierung des 04ers folgt hier dem Heinrich-Gith-Steig, und der ist ordentlich steil. Mehr oder weniger direkt in der Falllinie geht es durch den Wald aufwärts, bis zu einer Quelle auf 807m. Danach wird es etwas flacher und schließlich erreicht man die Wiesen auf dem Rücken des Schöpfl. Kurz danach steht man schon vor dem (aktuell natürlich geschlossenen) Schöpfl-Schutzhaus auf 870m.

Brunnen am Anstieg zum Schöpfl
Das Schöpfl-Schutzhaus, dahinter der Gipfel

Von da ist es nur noch ein kurzer Grashang, auf dem sogar noch ein paar letzte Schneereste liegen, zum höchsten Gipfel des Wienerwalds, dem 893m hohen Schöpfl. Der Ausblick von der Matras-Warte auf dem Gipfel ist erstaunlich, auch wenn die Sicht etwas eingeschränkt ist.

Höchster Punkt des Wienerwalds
Ah ja, bei Gewitter ist es also in Ordnung auf den Stahlturm am höchsten Punkt im Umkreis von 10km zu steigen?
Leider etwas trübe Aussicht von der Matras-Warte

Auf demselben Weg geht es zurück zu der Quelle, wo ich beschließe auch den anderen Weg, den Johann-Marsam-Steig, mal auszuprobieren. Dieser ist deutlich weniger steil und führt in einer großen Schleife nach unten, wo er sich bei dem Pferdehof wieder mit der Alternativroute vereinigt.

Auf einer Straße wird nun ein weiterer Bauernhof passiert, und dann beginnt der Abstieg nach Laaben. Angenehm zuerst durch den Wald, und zuletzt steiler über Wiesen wird der Ort auf 346m erreicht, wo für’s Erste Schluss ist am Voralpenweg. Bus und Zug bringen mich von hier zurück nach Wien, von wo es dann morgen ans nächste Projekt geht.

Abstieg nach Laaben
Das Ziel ist in Sicht.

Übersichtskarte

GPX-Track verfügbar in der Übersicht.

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